Urheberrecht

Das Urheberrecht erlischt bekanntlich 70 Jahre nach dem Tod des Schöpfers. Bei den seltenen, alten Kinderbüchern die ich hier zeigen möchte, sind die Illustratoren zwar alle verstorben, es ist aber fast unmöglich, mit vertretbarem Aufwand noch allfällig vorhandene Erben, bzw. Rechtsinhaber ausfindig zu machen, um von diesen eine Genehmigung einzuholen.

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es Erläbnis bim Chüehhüete

I der Brunnematt, dööd wo hütt z Wange Wohnblöck und es Wohnheim stöi zwüsche der Isebahn und der Hauptstroos, heds no bis Ändi Füfzgerjoohr e grossi Matte gha. Dä Blätz hed im Buur Schnyder ghört wo sis chlyne Ghöft säubmol zwüsche der Langacher- und Chalofenstross gha hed. Das Buurehuus isch spööter abgrisse worde. A sire Stell und uf de schöne Hostede zringsedum, stöi jetz Eifamiliehüüsli.

Im Herbscht hed aube dä Buur sini paar Chueli uf der Brunnematt s letschte Maad lo weide.  Wöus säub kei Viehhag gha hed, hei mir Chind us der Nochberschaft dörfe go häufe die Chüeh hüete. Das isch alimool es bsungers Erläbnis gse.  Mer hei müese ufpasse, dass die Häutli nid usder Weid trampled si, uf einere Syte uf d Strooss, uf der andere ufe Bahndamm. Outo si däizyt zwar no weeni gfahre s Gäu uf und ab. Züüg si ou nid vöu verchehrt und töu gar no mit Dampf, so churz nochem Chrieg. Einewäg, der Sebiäng bi dere Chüehhüeterei isch der Kari gse, der Jüngscht vom Buur Schnyder. Er isch es paar Jöhrli äuter gse als mir andere chlyne Coboy. Weiterlesen

d Muetproob

Die Gschicht isch fasch frei erfunde und Ähnlichkeite mid vorhandene Näme si rein zuefäuig. Vöu verwändeti Wörter us em Gäuerwörterbuech „as nüüt eso“ si hütt nümme gebrüüchlich.

Me setti meine, d Ministrante sige di frömmschte und ordligschte Buebe wos gid. I weis nid wies hütigtags isch, aber zu miner Jugendzyt agänds sächzger Johre, si die Altardiener – so hed mene ou no gseit – uf au Fäu e Rassubandi gse. Ehnder im Tüüfel ab em Chaare gheit, aus im Herrgott sim Gärtli gedeiht.

Afangs dritts Schueujohr hed me däizyt chöne Minischtrant wärde. Zäme mid vier andere vo miner Klass hani mi ou gmäudet. Nochem Schueuafang im Früehlig heimer amene Samschtig am eis müese aträtte zur Minischtranteproob. Under de Cheschtenebäum vor der Chile, hei sich die Buebe bezyte ygfunde und auergattig Schabernack tribe, grumpussed und ghaleegered. D Neuling si vo den andere gmuschtered worde.  „Soso, dir weit aso Minischtrante wärde?“ hed der Mägu hochnääsig gseit. Er isch der äutischt gse vo dere Tschuppele und hed sich aus Hauptseebis ufgschpöut. „und dass ders nume grad wüssed: es isch brüüchlig, das jede Nöi mues e Muetproob mache. Wär si bestohd, isch ufgnoh. Wär nid, cha wider hei, siner Mueter a Scheubezipfel go hange“, hed er wyter schwadroniert vom Chilemüürli obenabe. „Und das blybt under öis, verschtande“. S Chilewäägli zdoruuf isch jetz nämli i gsatzlige Schritte der Vikar Rahmer cho z loufe i siner schwarze Soutane. Dä popperig Pfarrherr isch zmeischt ganz e Gäbige gse. Mängisch hed er de liebe Chind gaar chöne vo sine Däfeli gäh. Aber handcherum hed er dene ungsinned au chöne Ohrfyge verteile, öppe wenn si gschwätzt hei i der Sundigsmäss.

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D Maiandacht

 Mundartversion der Geschichte von Markus Husy und Heinz Hodel
Äntlige si si verby gsi, die trüebe, chüele Aprilletääg. Der Wonnemoned Mai hed agfange und dermit isch zgrächtem der Früelig choo. I allne Gärte hei d Meie blüeit: Stärneblueme, Tulpe und Meieriesli. Und der Flider hed im schönschte veielett und wyss wytume nach Früelig gschmöckt. Ou d Obschtbäum uf de saftig grüene Matte hei sich jetz i ihrer schönschte Bluescht darbotte. D Vögel hei gsunge und zwitschered i de höchschte Tööne und im Baan hed der Gugger nid welle ufhööre rüefe. S isch e wohri Fröid gse.

Vor es paar Hüüser won es hübsches Meitschi zwänzgi worden isch und ufem Dorfplatz si Maitannli gstande, d Dolder mid bunte Sydebändeli gschmückt.  D Stäcklibuebe hei si i der Nacht dört uufgstellt. So hed me früener de Chnabe gseit, wo volljährig worde si und si hei müese go stelle für s Militär.

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Luftaufnahmen vom alten Wangen

Wangen bei Olten

Wangen bei Olten 1958 – copyright ETH-Bibliothek Zürich, Bildarchiv/Stiftung Luftbild Schweiz / Fotograf: Friedli, Werner / LBS_H1-021744 / CC BY-SA 4.0

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Luftaufnahme 1954 von Wolfwil. Im Hintergrund das Mittel- und Berggäu. Ganz hinten rechts Wangen. Copyright: ETH-Bibliothek Zürich, Bildarchiv/Stiftung Luftbild Schweiz / Fotograf: Friedli, Werner / LBS_H1-016903 / CC BY-SA 4.0

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Wangen bei Olten 1953 – copyright ETH-Bibliothek Zürich, Bildarchiv/Stiftung Luftbild Schweiz / Fotograf: Friedli, Werner / LBS H1-014780 / CC BY-S

Wangen bei Olten

Wangen bei Olten 1948 – copyright ETH-Bibliothek Zürich, Bildarchiv/Stiftung Luftbild Schweiz / Fotograf: Friedli, Werner / LBS_H1-011214 / CC BY-SA 4.0

Wangen bei Olten

Wangen bei Olten 1948 – Copyright ETH-Bibliothek Zürich, Bildarchiv/Stiftung Luftbild Schweiz / Fotograf: Friedli, Werner / LBS_H1-011213 / CC BY-SA 4.0

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Wangen bei Olten 1947 – copyright ETH-Bibliothek Zürich, Bildarchiv/Stiftung Luftbild Schweiz / Fotograf: Friedli, Werner / LBS_H1-010269 / CC BY-SA 4.0

Wangen bei Olten

Wangen bei Olten ca. 1935 – copyright ETH-Bibliothek Zürich, Bildarchiv / Fotograf: Unbekannt / Ans_10904 / Public Domain Mark

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Wangen bei Olten 1924 – copyright ETH-Bibliothek Zürich, Bildarchiv/Stiftung Luftbild Schweiz / Fotograf: Mittelholzer, Walter / LBS MH01-004055

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Wangen bei Olten 1924 – copyright ETH-Bibliothek Zürich, Bildarchiv/Stiftung Luftbild Schweiz / Fotograf: Mittelholzer Walter / LBS_MH01-004056 /Public Domain Mark